Garmin Velothon Berlin 18.05.2014

Vorher – trocken. Hinterher – trocken. Dazwischen – Regen.

Es hört sich schlimm an und ist auf dem Rennrad sicher auch etwas gefährlicher, aber trotzdem hat dieses Rennen sehr viel Spaß gemacht. Da ich sowas noch nie gemacht hatte und mich deswegen nicht so gut einschätzen konnte, habe ich meine Durchschnittsgeschwindigkeit für die Anmeldung sehr sehr niedrig angegeben. Damit landete ich im letzten Startblock. Die Ersten waren schon lange über die Berliner Berge, da durfte mein Block erst mal starten.

Gestartet wurde in der Potsdamer Straße unweit des Potsdamer Platzes. Die Jagd ging auf schnellstem Weg durch Berlin in Richtung Havelchausee. Über den Kronprinzessinen- und den Hüttenweg, ging es zur Onkel-Tom-Straße in den Bezirk Zehlendorf. Hier teilen sich die 60- und die 120-km-Strecke. Die 60er bleiben auf Berliner Boden. Für mich ging es über Landesgrenze Berlin-Brandenburg in Richtung Kleinmachnow.

Die Hatz durch Brandenburg setzte sich über kleinere und größere Gemeinden fort. In Ludwigsfelde erreichte man den südlichsten Punkt der Strecke. Inzwischen hatte sich um mich rum eine beachtliche Gruppe zusammen gefunden. Kurz nach Ludwigsfelde ging es auf die autobahnähnlich ausgebaute B101 in Richtung Berlin. Meine Gruppe und auch ich machten ordentlich Tempo, sodass wir vor uns liegende Einzelfahrer und kleinere Gruppen problemlos aufsammeln konnten.

Die Bundesstraße führte uns wieder auf Berliner Gebiet. Marienfelde und Mariendorf ließen wir hinter uns und drehten dann in Tempelhof auf dem ehemaligen Flughafen eine Runde auf dem dortigen Rollfeld. Neukölln wurde am Herrmannplatz gekratzt. Es ging nach Kreuzberg und weiter zum Postkartenmotiv Oberbaumbrücke auf die andere Spreeseite.

Am Alexanderplatz vorbei, die Prenzlauer Allee hoch und ab in die Torstraße. Ohne Halt am Kaffee Burger in die Friedrichstraße. Abbiegen in Richtung Hauptbahnhof. Über die Paulstraße ging es in Richtung Großer Stern.  Der Zieleinlauf war kurz vor dem Brandenburger Tor.

Das Rennen hat trotz des Regens sehr viel Spaß gemacht. Es wurde sehr sicher aber auch sehr schnell gefahren. Im Ziel stand für mich eine Zeit von 3:15:48 h mit Gesamplatz 1136 von 3063 Fahrern und in der Klasse Senioren 1 der 387 Platz von 888 Fahrern im Ziel. Die Durchschnittsgeschwindigkeit war 36,56 km/h und damit mehr als 8 km/h schneller als selbst eingeschätzt.

Für das nächste Jahr wünsche ich mir besseres Wetter und ein oder zwei bekannte Gesichter am Start.

Thorsten Wünschel

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