Berlin Marathon 29.9.2013

Als ich am 03.03.2012 diesen Eintrag hier in Facebook vornahm “Schweinehund ist über­wunden. Der erste Lauf in diesem Jahr. Nicht viel, nicht schnell.. aber was soll´s” (es waren 7,9 KM in 56:33h) rechnete ich mit allem, nur nicht damit, dass ich etwas über 1,5 Jahre später einmal meinen ersten Marathon laufen sollte.
Viele Trainingskilometer sind seitdem vergangen, vier Halbdistanzen sind gelaufen und der 29.09. sollte nun meine ersten 42,195 km bringen.

Am Freitagnachmittag angekommen, machten sich meine Freundin und ich erstmal Richtung Tempelhof, um dort die Startunterlagen in Empfang zu nehmen. Schon hier zeigte es sich, was für eine gigantisch große Veranstaltung der Berlin Marathon ist – leider aber auch beim eigentlich Abholen der Unterlagen, die sich zeitlich knapp in dem Rahmen abspielten, in dem am darauf folgenden Sonntag der Kenianer Kipsang die Strecke laufen sollte.
Trotzdem war es ein netter Aufenthalt auf der Läufermesse und genau das Richtige, um schon mal ein wenig Wettkampfluft zu schnuppern.

Der Samstag wurde zum Entspannen genutzt und auch um irgendwie die Erkältung doch noch in den Griff zu bekommen, die mich schon ein paar Tage begleitete. Viel Flüssigkeit, Vita­mine und Schlaf halfen dann auch soweit.

Früh am Sonntagmorgen ging es dann Richtung Regierungsviertel. Meine Freundin verab­schiedete ich und zog bei kühlen 7-8°C in das Starterfeld. Als Marathon-Newie startete ich im hintersten Startblock, der etwas zeitversetzt um etwa 9:05 Uhr auf die Rundstrecke geschickt wurde. Mit dem Startschuss verlor ich meine leichte Nervosität und genoss einfach nur die Kilometer und das tolle Publikum auf beiden Seiten der Strecke.
Während die erste Hälfte des Laufes noch im von mir angedachten Zeitrahmen verlief, verlie­ßen mich dann ab etwa Kilometer 27 doch etwas die Kräfte. Der Mann mit dem Hammer machte sich doch recht früh bemerkbar und die Kilometerzeiten wurden schlechter. Die letzten 2-3 Kilometer liefen dann wieder besser, man wurde aber auch förmlich vom Publikum getragen.

Berlinmarathon 2013

Kurz hinter dem Brandenburger Tor, mit Zieleinlauf war ich sicherlich der glücklichste Mensch der Welt für diesen Moment. Die Zeit mit 4:15:05 war zwar deutlich über dem, was ich eigentlich angedacht hatte, aber wen interessiert es… ich bin meinen ersten Marathon ge­laufen.
Außerordentliches leistete aber auch meine Freundin, die mich an sechs Punkten auf der Stre­cke abfing. Das war sicherlich auch sehr stressig.
Bedanken möchte ich mich bei Matthias und Angela für die tolle Unterstützung und die Hilfe beim Training. Und auch dem Rest vom Lauftreff sei ein dickes Danke gesagt.

Marcus Bubser

Berlin Marathon 2013

Schreibe einen Kommentar

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.