Frankfurt Marathon 28.10.2012

BMW Frankfurt Marathon 2012 – PREMIERE

Am 28. Oktober 2012 war es war wieder so weit:  Mit  8 „Finishern“ des Frankfurt Marathons 2012 hatte das Laufteam des TV Kalbach eine sehr  erfolgreiche  Mannschaft aufgeboten.  Für mich persönlich endete das Projekt Marathon mit unserem „Heim-Marathon“ nach einem Jahr glücklich und erfolgreich. Aber der Reihe nach…

Im Oktober 2011 traf ich zum ersten Mal auf den Lauftreff des TV Kalbach und fühlte mich auf Anhieb sehr wohl. Entgegen früherer Aussagen gegenüber meiner Familie, dass man sich so etwas ja wirklich nicht antun müsste, packte mich doch schnell die Idee, einen Marathon zu laufen.

Gesagt, getan: Ich meldete ich mich für den Frankfurter Marathon an und rieb mir verwundert die Augen, als ich die fantastische Startnummer 4444 bekam.  Mit dieser Startnummer als zusätzliche Motivation ging es dann in die quälende Zeit der Vorbereitung.

Die Messlatte wurde von unserem Trainer Matthias mit einer angepeilten Zielzeit von 3:30 Stunden anständig hochgelegt. Es folgten viele lange Läufe und Tempoeinheiten unter seiner kritischen Begleitung und mit mahnenden Worten, die Trainervorgaben einzuhalten. Denn auch langsames Laufen will gelernt sein und ist viel leichter gesagt als getan.

Besonders die 3 Stunden –Läufe hatten es mir angetan. In wechselnder Teambesetzung (Angela, Markus, Thorsten, Moritz, Thomas) und mit „Jammern auf hohem Niveau“ absolvierten wir auch diesen Teil der Vorbereitung.

Endlich war das Marathonwochenende erreicht. Nach einer ordentlichen Nudelparty am Abend vor dem Marathon konnte ich erstaunlicherweise in der Nacht gut schlafen. Die nötige Anspannung und Nervosität setzte dann aber direkt nach dem Aufstehen am Sonntagmorgen ein.

Bei frostigen -1 Grad ging es dann endlich kurz nach 10:00 Uhr auf unsere 41,2 km lange Reise. In Begleitung von Angela und Stephan fanden wir dann nach einigen Kilometern „Stau“ auf der Strecke unseren Rhythmus und konnten frei laufen. Alle 10 km wurden wir lautstark von Familie und zahlreichen Nachbarn und Freunden angefeuert.  Zusätzlich mit Gels und Getränken versorgt,  ging es sehr kontrolliert in Richtung Halbmarathon-Marke. Bloß nicht zu schnell angehen und am Ende das Nachsehen haben!

Kilometer 21: Die Hälfte ist geschafft! Die Uhr zeigte 1:44h und damit war ich auch im geplanten Limit. Mein linker Oberschenkel schmerzte zwar schon ein wenig, aber da musste ich jetzt durch. Mit sehr großem Respekt ging es weiter. Ich wusste ja nicht, was mich ab km 35 erwartete, da ich ja noch nie weiter als 32 km im Training gelaufen war. Und in der Tat, ab km 35 hatte mich die Realität komplett erwischt. Der linke Oberschenkel machte mir doch sehr zu schaffen und ich hatte schon Angst, einen Krampf zu bekommen. Dementsprechend verlor ich dann auch ein wenig den Anschluss an Angela. Aber alle Versuche die Geschwindigkeit zu erhöhen, scheiterten kläglich. Also Tempo halten und Angela nicht aus den Augen verlieren, war meine weitere Devise. Jeder gelaufene Kilometer  fühlte sich jetzt an wie mindestens 2 Kilometer.  Angela vor mir „hertreibend“ erreichte ich schließlich km 41. Nur noch einmal rechts abbiegen, dann in Richtung Festhalle.  Kilometer 42 war passiert. Nun ging es auf die letzten Meter über den roten Teppich in die Festhalle.

Der Einlauf in die Festhalle war ein Erlebnis und ich war wirklich froh und stolz, es geschafft zu haben.  Meine angestrebte Zielzeit habe ich mit 3:32 h nur ganz knapp verpasst. Aber das tat der Freude und dem Stolz über diese Leistung keinen Abbruch. Der berühmte Mann mit dem Hammer kam dann nach dem Zieleinlauf. Ich musste meinem Kreislauf eine kurze Verschnaufpause gönnen. Nach der Zufuhr von leckeren Süßigkeiten war aber alles wieder schnell im Lot. Damit war das Marathon-Projekt erfolgreich geschafft.

An dieser Stelle gilt mein riesengroßer Dank Matthias und Angela. Ohne deren super Vorbereitung und mentale Unterstützung hätte ich  diese Leistung mit Sicherheit nicht schaffen können. Es hat und macht immer noch sehr viel Spass mit Euch und dem gesamten Lauftreff des TV Kalbach zu laufen und zu trainieren. Das nächste Projekt kommt bestimmt! Einen herzlichen Glückwunsch an alle „Finisher“ des TV Kalbach, die alle mit fantastischen Zeiten das Ziel erreicht haben.

Name AK Nettozeit Bruttozeit
Balthaus, Christoph M30 04:00:22 04:13:16
Dr. Weber, Thomas M35 04:23:05 04:34:03
Grundhöfer, Andreas M45 03:32:34 03:36:14
Hahn, Angela W50 03:31:57 03:35:36
Löwe, Matthias M60 04:07:10 04:13:53
Ruzicka, Christian M40 03:37:01 03:39:49
Voss, Stephan M40 03:34:06 03:37:45
Wünschel, Thorsten M30 03:20:18 03:23:07

Andreas Grundhöfer

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